Pädagogisches Konzept des Montessori Kinderhauses Kühlschruppe e.V. Kindergarten

Stand Januar 2021

Inhaltsverzeichnis

Maria Montessori

Unser Verein Kühlschruppe

Träger

Rechtlicher Hintergrund

Konsultationseinrichtung

Räumlichkeiten

Öffnungszeiten

PQB

Kinder

Eltern

Team

Die Rolle des Erziehers

Gruppenstruktur

Eingewöhnung

Inklusion

Geschlechterspezifische Erziehung

Schutzkonzept

Tagesablauf

Wochenstruktur

Essen und Getränke

Rhythmik

Spanisch

Projekt zwischen den Generationen

Öffentlichkeit

Dokumentation

Portfolio

Übergänge

Partizipation

Kooperation und Vernetzung

Eine Einführung in unseren pädagogischen Schwerpunkt

Die vorbereitete Umgebung

Freiarbeit

Die Übungen des praktischen Lebens

Sinnesmaterialien

Die Entwicklung der Sprache

Der Aufbau des mathematischen Denkens

Kosmische Erziehung

Qualitätssicherung

Pädagogische Aktivitäten

Kontakt

 

 

 


Maria Montessori

 

 

Maria Montessori wurde 1870 in Chiaravalle/ Italien geboren. Sie zeigte früh eine mathematische-naturwissenschaftliche Begabung und setzte ihren Besuch einer technischen Oberschule für Jungen durch. Sie entschließt sich Ärztin zu werden, was in der damaligen Zeit nur fast Männern möglich war. Doch Maria Montessori setzte sich für ihre Ziele ein und konnte unter schweren Bedingungen studieren. Sie erreichte als eine der ersten Frauen den Abschluss des Medizinstudiums und den Doktortitel. In der Universitätsklinik in Rom arbeitete sie mit Kindern mit geistigen Behinderungen. Diese weckten ihr Interesse an der Pädagogik! Durch Maria Montessori ist eine „komplexe, pädagogische und soziale Bewegung, die unmittelbar aus der und durch die Offenbarung des Kindes, entstanden.“

Das Leitmotiv der Montessori Pädagogik ist die Pflege der natürlichen Freude des Kindes am Lernen. Nach Montessori stellt diese Freude am Lernen einen Kernbestandteil des Wesens eines jeden Kindes dar.

Mit Respekt und Achtung unterstützt und angeleitet, führt sie zu einer Entwicklung einer in sich ruhenden und ausgeglichenen Persönlichkeit.

Eine neue Bildungsphilosophie, die noch heute hochaktuell ist und mittlerweile über fast ein Jahrhundert erfolgreich praktiziert wird, dank Maria Montessori.

 

Unser Maria Montessori Buch, geschrieben von Ute Freundl nach der Idee von Petra Groh:

 

 

 

 

 

Unser Verein Kühlschruppe

 

Der Vorstand des Vereins Kühlschruppe e.V. setzt sich zusammen aus:

 

Vorstand:                  Anton Wessels

Vorstand:                  Milla Fraundorfer

Vorstand:                  Mirko Spengler

 

Träger

 

Unser Montessori Kinderhaus Kühlschruppe ist ein eingetragener gemeinnütziger Verein. Der Vorstand des Vereines setzt sich aus engagierten Eltern zusammen, die sich für die Belange und den Alltag der Kühlschruppe ehrenamtlich einsetzen.

Rechtlicher Hintergrund

 

Die rechtlichen Grundlagen bilden die Bildungs- und Erziehungsziele nach (BayKiBiG), seine Ausführungsverordnung, der Bayerische Bildungs- und Erziehungsplan (BEP) und die Oberbayerische Leistungsvereinbarung für integrative Plätze in Kindertageseinrichtungen.

Unser Kinderhaus handelt bei Verdacht auf Kindeswohlgefährdung nach der Münchner Grundvereinbarung und hat zum Thema Kinderschutz die Münchener Grundvereinbarung im Juni 2008  unterschrieben:

  • ·         Münchner Grundvereinbarung zu § 8a, Stand März 2008
  • ·         § 1 Allgemeiner Schutzauftrag
  • ·       Allgemeine Aufgabe der Kinder- und Jugendhilfe ist es, Kinder und Jugendliche davor zu bewahren, dass sie in ihrer Entwicklung durch die missbräuchliche Ausübung der elterlichen Sorge, durch Vernachlässigung, durch unverschuldetes Versagen der Eltern oder unzureichenden Schutz vor Gefahren durch Dritte Schaden   erleiden.

Jeder junge Mensch hat ein Recht auf Förderung seiner Entwicklung und auf Erziehung zu einer eigenverantwortlichen und gemeinschaftsfähigen Persönlichkeit. Zur Verwirklichung dieses Rechts sind Kinder und Jugendliche insbesondere vor Gefahren für ihr Wohl zu schützen (§ 1 Abs. 3 Nr. 3 SGB VIII). Wir sind Mitglied im Montessori Landesverband. Unser Montessori Kinderhaus wird vom Sozialreferat gefördert.

 

Konsultationseinrichtung

 

Seit dem Frühjahr 2011 sind wir eine der Konsultationseinrichtungen des KKT, mit dem Schwerpunkt "Montessori-Pädagogik für alle". Je nach Bedarf präsentieren wir uns mit diesem Schwerpunkt vor interessierten Fachbesuchern. Bei Bedarf und Anfrage öffnen wir das Kinderhaus für Hospitationen.

Räumlichkeiten

 

Das Kinderhaus Kühlschruppe ist in der Aidenbachstr. 108, 81379 München. Wir bewohnen das Erdgeschoss eines Mehrfamilienhauses mit Gartenanteil. Die Kühlschruppe hat ca. 55 qm für jeden der beiden Gruppenräume. Des Weiteren ist im Erdgeschoss Platz für die Garderoben und die sanitären Anlagen der Kinder. Das Bad verfügt über zwei Waschrinnen und 3 einzelne WCs, ebenso gibt es einen separaten Wickelraum. Vom Flur aus gibt es einen Zugang zum großen, gut aufgeteilten Garten.

 

Im Untergeschoss befinden sich die Teeküche, Toiletten, Lagerraum und ein großer flexibler Raum. Dieser wird für Rhythmik, Intensivangebote, Werken genutzt werden sowie ein Raum der für das Team zur Verfügung steht. (Umkleidemöglichkeit, Ablage der privaten Gegenstände). Die Räume des Kinderhauses sind so eingerichtet, dass eine größtmögliche Flexibilität und prinzipielle Offenheit möglich sind. In Absprache mit der Gruppe ist deren Gestaltung/Umgestaltung jederzeit möglich, so dass sie den jeweiligen Bedürfnissen der Gruppe entsprechen. So können sich alle Kinder „Räume“ schaffen und diese nach Spiel- und Entwicklungsbedürfnis mit Leben füllen.

 

Öffnungszeiten

 

Das Montessori Kinderhaus Kühlschruppe ist Montag mit Freitag von 7.30 bis 16 Uhr geöffnet. Die pädagogisch notwendige Kernzeit, die in der Regel jedes Kind in der Gruppe verbringt, ist von 8.30 - 13.00 Uhr. Das Kinderhaus hat ca. 23 Tage im Jahr geschlossen. Die genauen Schließzeiten werden jedes Jahr rechtzeitig für das kommende Kinderhausjahr bekannt gegeben.

 

PQB

 

Seit März 2016 werden wir von unserem Pädagogischen Qualitätsbegleiter, Wolfgang Centmeyer, in unserem Alltag, als Modellversuch begleitet. Herr Centmeyer unterstützt uns bei der Weiterentwicklung unserer pädagogischen Prozessqualität. Hierzu finden regelmäßige Beratungs- und Coaching Gespräche im Team statt.

 

Kinder

 

Der Kindergarten des Kinderhaus Kühlschruppe setzt sich aus Kindern im Alter von ca. 3 Jahren bis zum Schuleintritt zusammen. Die mit Bedacht nach Alter, Geschlecht und Fähigkeiten aufgenommenen Kinder sind Kühlschruppler. Insgesamt hat das Kinderhaus (Kindergarten + Krippe) 7 Plätze für Kinder mit besonderen Bedürfnissen reserviert, wovon 5 für den Kindergarten vorgesehen sind. Jedes Kind hat andere emotionale, kognitive und soziale Voraussetzungen und somit unterschiedliche Lern- und Entwicklungsbedingungen. Diese in ihrer Eigenart zu schätzen und zu integrieren, d.h. zu einem Ganzen zusammenzufügen, ist ausdrückliches Ziel der Kühlschruppe. Der Einzugsbereich erstreckt sich von Solln über Sendling, Fürstenried, Westpark, Thalkirchen und Giesing.

 

 

Eltern

 

Das Kinderhaus Kühlschruppe versteht sich als familienergänzende Einrichtung. Die enge Zusammenarbeit mit den Eltern ist die bestmögliche Grundlage für die Verwirklichung vieler Schwerpunkte des pädagogischen Konzeptes der Kühlschruppe e.V. Die Kühlschruppe verfolgt das Ziel, in Zusammenarbeit  mit den Eltern, das einzelne Kind in seinen individuellen Lern- und Entwicklungsprozessen zu begleiten, zu unterstützen und zu bestärken.

Ein offener, vertrauensvoller Informationsaustausch zwischen Eltern und Erzieherinnen über die jeweilige Familiensituation und wichtige Ereignisse im Familienleben ermöglicht ein wirklich individuelles Eingehen auf Fragen und Bedürfnisse des jeweiligen Kindes.

Jährliches Hospitieren der Eltern, ein zeitnahes Eingewöhnungsgespräch, mindestens zwei intensive Entwicklungsgespräche (auf der Grundlage der Beobachtungsbögen Bella und Kiphard) pro Jahr, zu Hause oder im Kinderhaus, sowie monatliche Elternabende (organisatorische und pädagogische Abende) und verteilte Verantwortlichkeiten im Kinderhausalltag (Garten, Internet, Einkäufe, Bereitschaftsdienste) sind Voraussetzung für eine gelungene Elterninitiative.

 

Team

 

Petra Groh Erzieherin mit Montessori Diplom, Entspannungspädagogin, Elternbegleiterin und Rhythmikerin
Jasmin Skowronek Kinderpflegerin mit Montessori Diplom, Elternbegleiterin
Franka Reinbold Erzieherin
Barbara Merz Rhythmikerin, Kinderpflegerin
Karin Winter Heilpädagogin mit Montessori Zertifikat, Elternbegleiterin
Belen Martinez Erzieherin mit Montessori Diplom
Diyora Asatova Erzieherin
Irene Cecilia Garcia Pädagogin
Anna Reifschneider Heilpädagogischer Fachsienst
Jutta Burgmeier Logopädin mit Montessori Diplom
Jasmin Funk Ergotherapeutin
Petra Ernst Physiotherapeutin
Naska Majeed Ahmeed Küche
Rasim Abazoric Putzdienst


Kirsten Gladenbeck unterstützt uns als flexible Aushilfe.

Das Team bildet sich regelmäßig fort, besonders im Bereich der Montessori Pädagogik. Der regelmäßige und gute Austausch zwischen allen Team Mitgliedern führt zu einer effektiven und ganzheitlichen Arbeitsweise. Hospitationen, Planungstage, Pädagogische Tage, Montessori - Coaching sowie Fachgespräche unterstützen die Weiterentwicklung und die Reflexion des pädagogischen Alltags.

 

Die Rolle des Erziehers

 

Die Erzieher sind Ansprechpartner für das Kind und gestalten die Umgebung den Bedürfnissen der Kinder entsprechend, aber stets so interessant, dass das Kind sinnvoll handeln kann. Sie treffen eine Vorauswahl für das Angebot des Kindes und zeigen den Umgang damit. Dem Kind wird geholfen, aber nicht vorschnell eingegriffen – Störungen werden ferngehalten. Einer der wichtigsten Aufgaben ist das sensible Beobachten eines jeden Kindes, um die momentanen Bedürfnisse und Interessen sowie den Entwicklungsstand zu kennen, um es entsprechen zu unterstützen und zu fördern. Im pädagogischen Alltag steht an allererster und wichtigster Stelle, den Kindern das Gefühl von Geborgenheit zu vermitteln: „Hier kann ich so sein, wie ich bin – mit all meinen Sorgen, Gedanken und Freuden.“ Einen sehr großen Stellenwert hat der Bildungsauftrag: Die Montessori Materialien setzen voraus, dass jedes Kind dort abgeholt wird, wo es intellektuell steht, damit es sich dann mit neuer Aktivität weiterentwickeln kann. Dies wird durch das sensible und genaue Beobachten des päd. Teams gewährleistet.

 

Gruppenstruktur

 

In der Kühlschruppe wird bei der Auswahl der Kinder sehr darauf geachtet, dass die Gruppenstruktur möglichst ausgewogen ist, d.h. ein besonderer Fokus wird auf die Zusammensetzung der Gruppe gelegt, z.B. das Verhältnis Jungen und Mädchen, sowie die Altersmischung. Unsere Kinder unter drei Jahren sowie neue Kinder werden speziell vom Team zu dieser Selbstständigkeit hingeführt, z.B. durch selbstständiges Einschenken der Getränke und selbstständiges Nehmen des Essens. Durch diese Zusammensetzung der Gruppe haben alle Kinder die Möglichkeiten bei der Auswahl ihrer Spielpartner/Freunde zu wechseln und sich frei zu entscheiden mit wem und wie lange sie zusammen sein wollen. Die Kinder sollen in der Geborgenheit der kleinen Gruppe einen verantwortungsbewussten Umgang miteinander erleben, auch außerhalb ihrer Herkunftsfamilien. Die gemischte Alters- und Anlagenstruktur der Kinder bietet allen Kindern die Möglichkeit, voneinander zu lernen- nämlich neben den eigenen Fähigkeiten und Grenzen auch die Fähigkeiten und Grenzen der anderen Gruppenmitglieder kennen und einschätzen zu lernen.

 

Eingewöhnung

 

Der Beginn im Kinderhaus ist eine Herausforderung für jedes Kind, seine Eltern, die Pädagogen und die Gruppe. Das Kind und seine Eltern verlassen Vertrautes, müssen sich auf neue Situationen einstellen und bereit sein für neue Beziehungen. Für diesen Prozess, das Neue zu erschließen und dadurch eine Vertrautheit herzustellen benötigen alle Zeit und Raum. Deshalb verläuft die Eingewöhnung in der Kühlschruppe individuell nach den Bedürfnissen der Kinder und ihrer Eltern, in Absprache mit dem Team. Die gelungene Eingewöhnungszeit ist die solide Grundlage für eine vertrauensvolle gemeinsame Zeit in der Kühlschruppe und oft noch für eine lange Zeit darüber hinaus. Es gibt keine festgelegten Eingewöhnungsmuster, aber ein gutes Eingewöhnungskonzept welches einsehbar ist auf der Homepage unter Konzepte.

Jedes Kind hat eigene Erfahrungen und alle Eltern bringen eine eigene Vorgeschichte mit. Alle Eingewöhnungsschritte werden mit den Eltern besprochen und im Sinne des Kindes gelebt und erweitert.

 

Inklusion

 

Bisher war es wichtig, dass jeder der anders ist, die gleichen Rechte hat. In Zukunft wird es wichtig sein, dass jeder das Recht hat anders zu sein.“

Willem de Klerk, Nobelpreisträger und ehe. Vizepräsident Südamerikas


Jedes Kind hat Besonderheiten, die es in unseren Kinderhausalltag mitbringt. Diese unterschiedlichsten Begabungen, Vielfältigkeit und Entwicklungsschritte der Kinder werden respektiert, geachtet und anerkannt. Das Kind wird nicht an seinen Defiziten gemessen, sondern nach seinen Möglichkeiten und Interessen, im Sinne der Montessori Pädagogik, gefördert. Dadurch gelingt es individuelle Fähigkeiten zu erkennen und auszubauen.

Kinder lernen mit ihren eigenen Stärken und Schwächen, diese wahrzunehmen und zu akzeptieren- sowohl die eigenen als auch die der anderen Kinder. Es ist Normalität gemeinsam zu lernen, zu spielen und zu leben. Durch das Miteinander profitieren alle voneinander. Es entsteht gegenseitiger Respekt und Rücksichtnahme. Um eine gelungene Inklusionsarbeit leisten zu können sind im pädagogischen Team eine Heilpädagogin und der heilpädagogische Fachdienst.

Die inklusive Arbeit der Kühlschruppe zeichnet sich zudem durch die gute Zusammenarbeit zwischen Eltern, Pädagogen und behandelnden Therapeuten aus.

 

Geschlechterspezifische Erziehung

 

Die Bedeutung und Vorstellung über die Männlich und Weiblichkeit ist von kulturellen und gesellschaftlichen Vorstellungen geprägt. Jedes Kind erlebt seine Geschlechteridentität über sein soziales und kulturelles Umfeld.
Das Ziel unserer geschlechterspezifischen Erziehung in der Kühlschruppe ist es, sich selbst so zu schätzen wie ich bin. Sich selbst wahrzunehmen, Unterschiede zu anderen festzustellen ohne eine Wertung vorzunehmen. Beide Rollen sind gleichwertig und gleichberechtigt und jeder darf seine eigene Identität suchen, ausprobieren und finden.

 

Schutzkonzept

 

Hierzu gibt es ein eigenes Konzept siehe auf der Homepage unter Konzepten.

 

Tagesablauf

 

Das Kinderhaus öffnet um 7.30 Uhr. Die Bring-Zeit ist bis 8.45 Uhr. Bis um 9 Uhr ist Freiarbeit. Im Morgenkreis, 9 Uhr, gibt es die gemeinsame Begrüßung, es folgen Montessori Darbietungen, Gesprächsthemen, Geburtstagskreis... Bis 11.30 Uhr ist Freiarbeit, d.h. jedes Kind wählt seinen jeweiligen Spielort, Material und Partner selbst. Während der Freiarbeit gibt es begleitende Angebote (Experimente, Gestalten mit Knete, Fingerfarben) und eine Obst-Zeit. Am Ende der Freiarbeit wird gemeinsam aufgeräumt, Hände gewaschen und gemeinsames Singen beider Gruppen und dann zum Essen gegangen. Danach gehen die Kinder in den Garten oder zum Schlafen/Ausruhen (In Absprache mit den Eltern). Abholzeit ist um 13.50 Uhr. Am Nachmittag gibt es um 14 Uhr einen gemeinsamen Kreis mit Darbietungen, z.B. jahreszeitlichen Themen. Ab ca. 14.30 Uhr steht eine Obst-Zeit bereit. Bis 15.45 Uhr ist Freiarbeit, gemeinsam aufgeräumt und die letzte Abholzeit ist um 15.50 Uhr.

 

Wochenstruktur

 

Am Montag und Dienstag findet Rhythmik statt. Die Kinder sind in Gruppen eingeteilt.
Am Mittwoch kommt Jutta Burgmeier, Logopädin.
Am Donnerstag kommt Jasmin Funk, Ergotherapeutin.
Am Freitag ist der heilpädagogische Fachdienst in der Kühlschruppe.
Ausflüge finden je nach Terminabsprachen statt.
Das Seniorenheim wird 1 x monatlich besucht.

 

 

Essen und Getränke

 

Das Kinderhaus stellt, während des gesamten Tages, die gemeinsamen Mahlzeiten sowie Obst, Tee, Wasser, Milch und Mandelmilch zur Verfügung. Alle Speisen (auch Geburtstagskuchen) sind auf die Unverträglichkeiten der ganzen Gruppe abgestimmt und werden selbst zubereitet – das Brot wird selbst gebacken. Die Essenszubereitung gehört zur hauswirtschaftlichen bzw. gesundheitlichen Wissensvermittlung. Täglich kocht Frau Naska Majeed Ahmeed aus biologischen vollwertigen Zutaten schmackhafte vegetarische Gerichte. Es wird sehr großen Wert auf biologische Vollwerternährung gelegt, das verwendete Obst kommt nach Möglichkeit aus der Region. Es wird für jedes Kind Sorge getragen (Allergiker, Vegetarier, etc.). Gegessen wird im Speisesaal, im geselligen Rahmen. Geschirr und Besteck sind in Kinderhöhe eingeräumt. Beim Tischdecken und - abräumen sind alle, je nach den eigenen Möglichkeiten, gefordert.

 

Rhytmik

 

Jedes Kind kommt einmal pro Woche zur Rhythmik im größten Raum der Kühlschruppe.

In kleinen Gruppen von maximal 6 Kindern bringt jede/r seine persönlichen Stärken und Schwächen mit ein und gestaltet so an der Rhythmik Stunde mit.

Die Musik begleitet, imitiert und ordnet die Bewegung: Sie beeinflusst durch die Vorgabe die Dynamik (beruhigend oder antreibend) formt Gestaltungsaufgaben durch Taktarten, Phrasen oder Melodiebögen und gibt ein Tempo für Bewegung im Raum (Gehen, Laufen, Hüpfen...). Andersherum wird die Improvisation durch das Aufgreifen der Bewegung beeinflusst, z.B. das freie Hüpfen oder Laufen eines Kindes wird auf das Instrument übertragen – vertont, um ihm seine Bewegung zu spiegeln und somit zu verdeutlichen und zu unterstützen.
Mit den Materialien formt die Rhythmikerin gemeinsam mit den Kindern die Aufgaben. Die „Leistung“ definiert sich in der Rhythmik in Form von Selbsteinschätzung, Anpassung wie Durchsetzung, Mut, Selbstbestimmung und Selbstreflexion.

Durch das Erleben von Selbstbestimmung, Mitgestaltung, und dem Gefühl von „So stimme ich“ werden die Kinder in ihrem Selbstvertrauen gestärkt.

 

Spanisch

 

Belen Alvarez spricht im Kinderhaus Spanisch. Nach der Methode in der alltäglichen Umsetzung: Immersion bedeutet Sprachbad. Die Kinder lernen unter natürlichen Bedingungen spanisch. Dies geschieht in den täglichen Kommunikationssituationen. Während des Sprechens unterstützt Frau Alvarez die Sprache mit Handlung und Gesten. Gemeinsam wird gesungen, getanzt, gemalt und gereimt. Nebenbei lernen die Kinder. Es kommt nicht darauf an neue Wörter zu vermitteln, sondern eine Vertrautheit in der neuen Sprache zu schaffen und Wörter, Sätze gerne und stetig zu wiederholen.

 

 

Projekt zwischen Generationen

 

Mit unserem Umzug in die Aidenbachstraße 108 im Jahr 2014 entstand der Wunsch nach einer besseren Vernetzung in unserem Viertel und einer breiteren sozialen Zusammenarbeit. Insbesondere lag uns die Zusammenarbeit zwischen den Generationen am Herzen. Mit einem gut ausgearbeiteten Konzept gewannen wir einen Preis beim MLVB und besuchen seit März 2014 mit unseren Kindern das Alten- und Pflegeheim Sendling.

Einmal monatlich machen sich ca. 10 mittlere und große Kühlschruppler auf den Weg zur Station 1 im Seniorenheim. Hier werden Großteils demente Menschen betreut. Für unsere Besuche sind wir stets gut vorbereitet. Wir gestalten jahreszeitlich passende Angebote bei denen jeder dort einsteigen kann wo er gerade steht. Wir achten darauf, dass sowohl die Senioren, als auch die Kinder sinnliche und anregende Impulse bekommen.

Ein schönes Beispiel hierfür ist das gemeinsame Kneten. Die Senioren kommen auf ganz natürliche Art ins Tun, die Handmotorik wird angeregt und es entstehen wertvolle Interaktionen zwischen den großen und kleinen Menschen. Die Besuche begeistern und berühren uns jedes Mal aufs Neue und geben Nachhaltigkeit. Um diese eindrucksvollen Momente festzuhalten werden bei jedem Besuch Fotos gemacht. Diese werden gesammelt und mit schönen Zeilen versehen. Ein Exemplar haben wir im Kinderhaus und ein Exemplar ist im Seniorenheim.

 

Öffentlichkeit

 

Einmal jährlich präsentieren wir uns an dem „Abend der offenen Tür“ Hierzu wird eingeladen durch Presse Mitteilungen, Aushänge und persönliche Einladungen. Auf der Kühlschruppe Internet Seite erscheinen in regemäßigen Abständen Informationen über den Alltag und die Besonderheiten im Kinderhaus. Die Montessori Pädagogik wird von uns gelebt und weitergegeben: bei Fortbildungen im Haus oder an einem anderen Veranstaltungsort, z.B. der Stadt München, als Konsultationseinrichtung des KKT. Für Auszubildende stehen wir als Hospitations-Ansprechpartner zur Verfügung.

 

Dokumentation

 

Ein wichtiger Schwerpunkt für Maria Montessori ist das sensible Beobachten: Die Pädagogen nehmen aufmerksam und unvoreingenommen wahr, wo gerade der Schwerpunkt des Kindes liegt, welche Interessen gerade wichtig sind und welche Stärken oder Schwächen sich zeigen. Durch die Beobachtung vertieft sich die Beziehung zwischen Pädagogen und Kind, es weckt das Interesse für das Kind, seine Fähigkeiten und sein Potenzial. Die Dokumentationen dienen auch als Grundlage für den Austausch im Team, für Entwicklungsgespräche und die Zusammenarbeit mit Therapeuten.

 

Portfolio

 

Portfolio ist lateinisch und bedeutet „Sammelmappe“. Jedes Kind besitzt einen Portfolio-Ordner, der sich an dem schwedischen Modell orientiert. Es gibt 5 Einteilungen:
• Ich
• Meine Familie/ Meine Freunde
• Ich kann
• Was wir machen
• Was ich finde

Hier werden die erworbenen Kompetenzen der Kinder dokumentiert, reflektiert und präsentiert. Gemeinsam sammeln Kinder, Pädagogen und die Eltern und gestalten gemeinsam. Die Ordner sind Eigentum der Kinder. Jedes Kind entscheidet selbstständig ob und wem es seinen Ordner zeigt. Jeder Portfolio-Ordner ist einzigartig - wie jeder Mensch. Am Ende der Kühlschruppen Zeit nimmt jedes Kind seinen prall gefüllten Ordner mit nach Hause.

 

Übergänge

 

Im Kinderhaus gestalten die Eltern und Pädagogen die Eingewöhnung individuell, ruhig und mit Zeit. Der Übertritt in die Schule wird langsam gestaltet. Im letzten Kinderhau Jahr wird den Kindern bewusst, dass sie nun die Großen sind: Sie erleben die Ausflüge mit besonderem Anspruch, sowohl inhaltlich als auch organisatorisch. Aus beiden Kinderhaus Gruppen werden die Großen regelmäßig für besondere Projekte engagiert, z.B. Erstellen der Universums Mappe, Malen der Krafttiere, Planen und Durchführung des Abends der offenen Tür. Je nach Schule bekommen die Kinder die Möglichkeit eine Schnupperstunde, gemeinsam mit ihrem Pädagogen, zu erleben. Besondere Aktivitäten leiten den Abschied ein: Die Eltern nehmen die gesammelten Werke der Mal-Mappe mit und binden für ihre Kinder ein Buch. Die Ordner werden gemeinsam angeschaut, alle Gegenstände des Kindes werden zusammengesucht und dekoriert. Wenn die Eltern das Kind zu letzten Mal im Kinderhaus abholen, singen alle anderen das Abschiedslied und geleiten das Kind bis zum Auto. Alle Gegenstände der Kinder werden rausgebracht und zum Abschied gewunken. Am ersten Schultag schauen die „Ehemaligen“ mit Eltern zu uns herein und berichten.

Wir freuen uns immer sehr, wenn sie uns in den Ferien besuchen und einen Tag mit uns verbringen!

 

Partizipation

 

In der Montessori Pädagogik entwickelt sich das Kind als Baumeister seiner selbst nach seinem inneren Bauplan. Dazu braucht es die freie Auswahl der Tätigkeit, die freie Auswahl des Arbeitsplatzes und die freie Auswahl des Spiels – und Arbeitspartner im Alltag. Erstmals wurde im Jahr 2012 in Montessori Kinderhaus Kühlschruppe eine Kinderbefragung durchgeführt. Alle Kinder wurden zu 5 Punkten befragt. Die Auswertung erfolgte anonym und wurde zeitgleich zur ebenfalls anonymen Elternbefragung durchgeführt. Das Ergebnis wurde besprochen und ausgehängt. Die Kinderbefragung findet seitdem jährlich statt und wird dann im Portfolio Ordner abgeheftet. Regelmäßig gibt es Gespräche mit der Gesamtgruppe oder in Kleingruppen, über Wünsche, Regeln, Anregungen und Ideen. Hier gilt die Regel: jeder darf aussprechen, einer leitet die Diskussion. Gemeinsam werden Räume umgestaltet, bei der Essensplanung sowie beim Einkaufszettel werden die Kinder mit einbezogen. Bei Festen besprechen wir den Ablauf gemeinsam, schreiben Listen mit Ideen und gestalten die jahreszeitlichen Feste jedes Jahr etwas anders. Partizipation heißt Entscheidungen die das eigene Leben und das Leben der Gemeinschaft betreffen zu teilen und gemeinsame Lösungen für Probleme zu finden. Auf diesem Weg begleiten wir die Kinder.

 

Kooperation und Vernetzung

 

Das Team des Kinderhauses arbeitet im Rahmen seines pädagogischen Konzeptes mit Institutionen der Frühförderung und anderen Fördereinrichtungen zusammen. Das Team tauscht sich regelmäßig im Sinne einer bestmöglichen Förderung der jeweiligen Kinder mit behandelnden Therapeuten aus. Kontakte zu anderen Kindergärten, Krippen und integrierten Einrichtungen sowie zu ortsansässigen Schulen (besonders Montessori Schulen) und Facharbeitskreisen werden für den fachlichen wie menschlichen Austausch und zum Zweck weiterführenden sozialen Engagements gepflegt. Wir sind Mitglied beim MLVB, KKT. Es wird eine gute Zusammenarbeit mit Fachakademien, Kinderpfleger Schulen, Ausbildungsstellen gepflegt.

Ebenso arbeiten wir mit • Medien • Stadtverwaltung • Sozialministerium • Bezirk von Oberbayern • Jugendamt • Sozialbürgerhaus • Gesundheitsamt zusammen.

 

Eine Einführung in unseren pädagogischen Schwerpunkt

 

Die vorbereitete Umgebung

 

„Man muss die Umgebung des Kindes so anpassen, dass es darin alle Elemente findet, die für die Abschnitte seiner Entwicklung notwendig sind, verweilen und die erforderliche Hilfe finden kann.“

Maria Montessori


Die Räume unseres Kinderhauses sind Kind - und entwicklungsgerecht eingerichtet und auf die Bedürfnisse, Größe, und Kraft der Kinder abgestimmt. Die Spiel- und Arbeitsmaterialien sind jeweils nur einmal vorhanden und stehen an einem bestimmten Platz. Die Räume haben eine klare Anordnung der unterschiedlichen Bereiche, die Materialien sind durch Markierungen gekennzeichnet und Bilder sind auf der Augenhöhe der Kinder angebracht. Es gibt ausreichend Platz für individuelle und gemeinsame Aktivitäten, Tische und genügend Teppiche zur Arbeit auf dem Boden. Durch die äußere Ordnung findet das Kind leichter seine innere Ordnung. Jedes Kind hat einen inneren Antrieb, möchte seine Umgebung erforschen, seine Außenwelt kennen lernen und sich Wissen, Sprache und Mathematik aneignen. Kinder begreifen und verstehen viel, wenn sie die Freiheit haben, ihren Neigungen und Interessen entsprechend zu handeln.

 

Freiarbeit

 

„Die Hände sind die Werkzeuge menschlicher Intelligenz.“

Maria Montessori

Die Freiarbeit ist das Herzstück der Montessori-Pädagogik. Kinder lernen durch das eigene Tun. Alle Kräfte für die Entwicklung des Kindes sind in ihm selbst und werden nicht von außen an es hingetragen. Jedes Kind hat eigene Interessen und Fähigkeiten, sowie einen individuellen Tagesrhythmus. Das Kind wählt selbst sein Spiel- und Arbeitsmaterial, seinen Beschäftigungsinhalt und seinen Partner. Es bestimmt selbst, womit und mit wem es sich beschäftigt - und vor allem, wie lange und wie oft es sich mit einer Sache auseinandersetzen möchte. Das Montessori-Material entspricht in seiner Klarheit und Strukturiertheit den einzelnen Entwicklungsphasen d.h. es gibt kein „zu früh“ für den Umgang mit Montessori-Material, somit ist es ideal für Kinder unter drei Jahren. Da jedes Material nur einmal vorhanden ist, werden die Kinder aufgefordert miteinander zu kommunizieren. Bedürfnisse anderer Kinder werden respektiert, ohne die eigenen Ansprüche außer Acht zu lassen. Die Kinder lernen zu kooperieren und Absprachen einzuhalten.

 

Die Übungen des praktischen Lebens

 

„Vom Greifen zum Begreifen.“

Maria Montessori

Hier sind Übungen des sozialen Lernens gemeint: • Die Pflege der eigenen Person • Konzentrationsübungen • Alltagsübungen Die Übungen helfen dem Kind seine Aufmerksamkeit mit seinen Bewegungen und Sinnen zu verbinden und zu Koordinieren durch Hände waschen, Schleifen binden, Gießen von Flüssigkeiten, sieben, ordnen. Bei jeder Tätigkeit werden alle Sinne angesprochen, die Bewegungen werden geübt, die Vorbereitung der Handmotorik auf das Schreiben, Handhabung des Werkzeuges, Achtsamkeit der Tätigkeit werden gefördert.

 

 

Sinnesmaterialien

 

„Hier ist Lernen nicht Last, sondern Lust.“

Maria Montessori

Maria Montessori entwickelte besondere Materialien zur Erkennung von Größen, Geräuschen, Gewichten, Farben, Figuren und Formen. Diese Materialien zielen besonders auf die Förderung der Sensibilität der Bewegung, der Grob und Feinmotorik. So können die Kinder die Welt begreifen. Die von Maria Montessori entwickelten Materialien bestehen aus einem System von Gegenständen, die nach bestimmten physikalischen Eigenschaften der Körper wie Farbe, Form, Klang, Gewicht, Temperatur, Maß geordnet wird. Der Trinomische Würfel, ist in klein und groß im Kinderhaus vorhanden, ist eines der Materialien die das Kind vom Kinderhaus bis zur Sekundarstufe begleiten wird. Durch Körpererfahrung erleben die Kinder im Kinderhaus die Begriffe: hoch, kantig, niedrig, schmal, quadratisch... Die Kinder bauen, balancieren, erfahren und erleben das Trinom mit allen Sinnen. In der Schule gehen diese Erfahrungen weiter, auf einer anderen Ebene.

 

Die Entwicklung der Sprache

 

Im Alter von drei bis sechs Jahren wollen Kinder ihren Namen lesen und schreiben, sowie zählen und rechnen können. Mit Hilfe des didaktischen Materials lernen die Kinder die Schreibkultur verstehen und erhalten gezielte Sprachschulung. Sie lernen den Aufbau unseres Zahlensystems kennen und sind somit früh in der Lage, abstrakt zu denken. Die Sprachförderung beinhaltet gerade bei den Kleinsten die Wortschatzerweiterung später die Möglichkeit zu erzählen, Theater zu spielen und auch aktiv zu zuhören. Die Montessori Materialien zur Entwicklung des Schreiben und Lesen Lernens unterstützt die Kinder zum Beispiel durch Sandpapierbuchstaben, ebenso das bewegliche Alphabet. Die Pädagogen beobachten die Sprachentwicklung jedes Kindes mit den Sprachentwicklungsbögen nach Seldak und Sismik.

 

 

Der Aufbau des mathematischen Denkens

 

Das mathematische Material ist das am stärksten ausgebaute und ausdifferenzierte Montessori Material. Die meisten Kinder interessieren sich schon im Kinderhaus dafür Rechnen zu lernen, das heißt, sich mit mathematischen Vorgängen zu befassen. Die Montessori Materialien zeigen aufgrund ihrer Klarheit, ihrem ansprechenden Charakter und der Spielmöglichkeit, einen neuen klaren Zugang. Zu den Mathematik Materialien gehören, das goldene Perlenmaterial zum Erfassen des Dezimalsystems und der Zahlbildung, sowie zum aktiven Erleben der Grundrechenarten von 1 – 9999 und viele Materialien für den Zahlenraum von 1- 10.

 

 

Kosmische Erziehung

 

Kinder haben ein großes Interesse an Ihrer Umwelt. Sie erfahren sich selbst als Teil der Umwelt und lernen, diese zu achten, sowie grundlegende wissenschaftliche Inhalte. Materialien: Kontinente, Globus, Naturbeispiele, Jahreskreis, Wochenkreis Jahreskreis: Für jeden Geburtstag wird der Jahreskreis gelegt. Er besteht aus 12 Holzkreis - Segmenten mit den jeweiligen Monaten darauf geschrieben. Für jeden Tag wird eine passende farbliche Kugel auf das Holz gelegt. Die Sternzeichen sowie jahreszeitliche Elemente folgen. Das Lebenslicht sowie weitere Lichter, die die Lebensjahre des Kindes anzeigen stehen in der Mitte. Das Geburtstagskind sitzt auf seinem Montessori Stuhl, evtl. begleiten die Eltern das Kind, mit seinem Fotobuch – gestaltet von den Eltern. Das Geburtstags Kind läuft für jedes Lebensjahr eine Runde, erzählt Begebenheiten und wichtige Ereignisse. Es wird in vielen Sprachen gesungen und dieser Tag ist etwas ganz Besonderes, deshalb darf das Geburtstagskind auch nicht aufräumen an diesem Tag!

 

Qualitätssicherung

 

Im Team finden wöchentlich Besprechungen statt, um Themen zu erarbeiten, Elternabende vorzubereiten und Förderpläne mit den jeweiligen Fachkräften zu erstellen. Jährlich wird den Eltern die Möglichkeit gegeben, anhand einer Elternbefragung auf die Bereiche des Kinderhauses einzugehen und Stellung zu beziehen. Die Öffentlichkeitsarbeit trägt zur Qualitätssicherung der pädagogischen Arbeit bei und hat auch eine Informations- und Austauschfunktion: Erfolgreich erarbeitet sind gute Kontakte zu Nachbarn und die Anerkennung und Integration der Institution in öffentlichen Bereichen des Bezirks. Pädagogische Ansätze des Kinderhauses werden kontinuierlich nach außen getragen und der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Damit werden Entwicklungsschritte, die Weiterentwicklung des Konzepts und dessen Erfolge für die Öffentlichkeit einsehbar. Auf unserer Internetseite www.kuehlschruppe.de werden Neuerungen und aktuelle Ereignisse eingepflegt. Pro Jahr findet ein Tag der offenen Tür statt, der von den Kindern gestaltet wird, die in diesem Jahr in die Schule kommen.

 

Pädagogische Aktivitäten

 

im Kinderhausjahr 2020 Die Projektarbeit ist zentraler Bestandteil unserer pädagogischen Arbeit. • Große Projekte waren: • Schwimmen mit den großen Kindern • Gartenprojekt • Europa • Schnupperkurs mit der Polizei • Schulwegtraining mit der Polizei • Seidlhof Ausflug • Jahreszeitliche Feste • Regelmäßiges Kochen, Backen • Schultüten und Krafttiere • Experimentieren / Stromkreislauf / Vulkane • Stadtführung • Museumsausflug • Corona Erfahrungen mit Zoom und Kinderbefragung und Partizipation • Projekt mit Resi Unverpackt- Plastikfreie Kita • Elternabende per Zoom • Elterngespräche während eines Spazierganges • Neuer Elternabend für die Bald Schulkinder Eltern

 

Kontakt

 

Montessori Kinderhaus Kühlschruppe
Aidenbachstr. 108
81379 München
Tel 089/75076175
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!