Berichte

aus dem Kinderhaus

 

Corona auf unserer

 

was das bedeutet wissen alle...


Corona in der Kühlschruppe  

bedeutet, dass von unseren 32 Kindern nur wenige Kinder im Kinderhaus in einer Notbetreuung von wenigen Pädagogen betreut werden können.

Die meisten Kinder und ihre Eltern haben die Kühlschruppe und die Pädagogen seit Wochen nicht erlebt.

Wie meistern wir diese Situation, um im Kontakt zu bleiben:

 

Täglich seit dem 16 März 2020 gibt es um 10 Uhr eine Nachricht aus dem Kinderhaus. Auch am Wochenende. Diese Nachrichten beinhalten:

 

Damit den Kindern zuhause die Zeit nicht zu lange wird, bieten wir unter anderem Rätselraten, ein bisschen Gehirnjogging an:

Und der fleißige Osterhase hat es geschafft, jedem Kind ein kleines Nestchen vorbei zu bringen!

Es gab auch einen kurzen Trommelkurs, gesendet per Videobotschaft, bei dem unsere Kühlschruppler von zuhause aus mitmachen konnten.

Das ein oder anderenLieblingsbilderbuch wird vorgelesen und den Kindern geschickt.

 

Sehr geehrte Eltern,
sehr geehrte Sorgeberechtigte,

der Freistaat Bayern hat die Schließung von Schulen und Kindertageseinrichtungen bis zum Ende der Osterferien angeordnet. Mit dieser Präventionsmaßnahme soll die Ausbreitung des neuartigen Corona-Virus eingedämmt werden.  Eine entsprechende Allgemeinverfügung soll noch heute veröffentlicht werden.

Demnach gilt von Montag, den 16. März 2020, bis Sonntag, den 19. April 2020, ein Betretungsverbot für Kinder und Jugendliche in Schulen, Kindertageseinrichtungen, Kindertagespflegestellen und Heilpädagogischen Tagesstätten sowie Mittagsbetreuungen. Ein Betretungsverbot für Beschäftigte gibt es nicht.

Eine außerschulische Nutzung der Gebäude und Freianlagen findet in diesem Zeitraum ebenfalls nicht statt (z.B. Sing- und Musikschule, Schule der Phantasie, Sportnutzungen).

Es wird Ausnahmen vom Betretungsverbot für Kinder geben, wenn beide Erziehungsberechtigte des Kindes, im Fall von Alleinerziehenden der Alleinerziehende selbst, in Bereichen der kritischen Infrastruktur tätig sind und

         die Kinder keine Krankheitssymptome aufweisen,

       die Kinder nicht in Kontakt zu infizierten Personen stehen bzw. seit dem Kontakt mit infizierten Personen 14 Tage vergangen sind und die Kinder keine Krankheitssymptome aufweisen,

       die Kinder sich nicht in einem Gebiet aufgehalten haben, das durch das Robert Koch-Institut (RKI) aktuell als Risikogebiet ausgewiesen ist (tagesaktuell abrufbar im Internet unter beim Robert-Koch-Institut) bzw. 14 Tage seit Rückkehr aus diesem Risikogebiet vergangen sind und die Kinder keine Krankheitssymptome zeigen (vgl. Allgemeinverfügung vom 06.03.2020).

Zu den Bereichen der kritischen Infrastruktur zählen insbesondere die Gesundheitsversorgung, die Aufrechterhaltung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung einschließlich der nichtpolizeilichen Gefahrenabwehr (Feuerwehr, Rettungsdienst und Katastrophenschutz) und die Sicherstellung der öffentlichen Infrastrukturen (Telekommunikationsdienste, Energie, Wasser, ÖPNV, Entsorgung) sowie Einrichtungen für Menschen mit Behinderung und stationäre Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe, sowie Beschäftigte in Betreuungseinrichtungen. Ferner zählen auch Berufe bzw. Tätigkeiten zum kritischen Bereich, die für die Versorgung der Bevölkerung notwendig sind. Auch Wahlhelfer*innen werden für die Dauer der Auszählung den sogenannten systemkritischen Berufen gleichgestellt. Konkretisierungen folgen. Bitte verfolgen Sie dazu die Veröffentlichungen auf muenchen.de.

Für Schulen, Kindertageseinrichtungen, Kindertagespflegestellen oder Heilpädagogische Tagesstätten bedeutet dies, dass die Kinder, die vom Betretungsverbot ausgenommen sind, in der Kindertageseinrichtung bzw. Schule betreut werden, die sie gewöhnlich besuchen. Es werden also keine speziellen Notfallkitas eingerichtet, sondern jede Kindertageseinrichtung, Kindertagespflegestelle oder Heilpädagogische Tagesstätte sowie Schulen, Mittagsbetreuungen und der offene Ganztag haben eine entsprechende Notbetreuung sicher zu stellen. Diese Regelungen gelten bis zur sechsten Jahrgangsstufe.

Einrichtungen, die aus Infektionsschutzgründen geschlossen wurden, bleiben von den obigen Ausführungen unberührt. In ihnen kann auch keine Ersatzbetreuung angeboten werden.

Sobald weitere Informationen vorliegen, geben wir diese über die Schul- und Einrichtungsleitungen sofort an Sie weiter.

Wenn Sie also einen Beruf ausüben, der zur kritischen Infrastruktur gerechnet wird und Ihre Situation den oben genannten entspricht, bringen Sie Ihr Kind am Montag bitte möglichst selbst in die Betreuungseinrichtung oder die Schule. Bitte besprechen Sie mit dem dortigen Personal den Betreuungsbedarf der nächsten Wochen. Sollten Sie die Betreuung in Ihrem privaten Umfeld anderweitig organisieren können oder wollen, informieren Sie Ihre Einrichtung/Schule bitte entsprechend, damit dort die notwendigen Personalkapazitäten geplant werden können. Bitte beachten Sie dabei aber bitte: Eine Betreuung durch Großeltern wird zum aktuellen Zeitpunkt nicht angeraten.

Sobald weitere Informationen vorliegen, geben wir diese über die Schul- und Einrichtungsleitungen sofort an Sie weiter.

 

Wie jeden Monat zog eine Gruppe des Montessori Kinderhauses Kühlschruppe auch an einem Donnerstag im Januar los, um die Seniorinnen und Senioren des Evangelischen Pflegezentrums Sendling zum gemeinsamen Bastelvormittag zu besuchen. Das ist eigentlich ein schöner Spaziergang von der Aidenbachstraße entlang der Siemensallee bis zur Baierbrunnerstraße. Doch den Kindern fiel schnell auf, dass den Wegesrand nicht nur Sträucher zieren: „Da liegt ja ganz schön viel Müll rum.“

Wenn jeder Verein die Verantwortung besitzen würde und einen Patenschaft zu übernehmen dann wäre die Welt schon ein bisschen besser.
Die Kühlschruppe hat sich in der Verantwortung gesehen und seit Sommer 2018 eine Patenschaft für Shivani in Süd Indien übernommen und sich verpflichtet für Shivani und ihre Familie zu sorgen bis sie mit einer Ausbildung fertig ist und für sich selbst sorgen kann.

Japanische Märchenstunde in der Kühlschruppe. Wir bekamen Besuch von Tomoko, einer japanischen Lehrerin die Professorin an der Faks und Ausbilderin für Erzieher ist. Sie hospitiert oft bei uns im Kinderhaus.

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