Die Rolle des Erziehers

Nach einer gelungenen Eingewöhnung und einer guten Bindung zwischen den Pädagogen und den Kindern, ist der Pädagoge Ansprechpartner für das Kind und gestaltet die Umgebung den Bedürfnissen der Kinder entsprechend, aber stets so interessant, dass das Kind sinnvoll handeln kann. Sie treffen eine Vorauswahl für das Angebot des Kindes und zeigen den Umgang damit. Dem Kind wird geholfen, aber nicht vorschnell eingegriffen – Störungen werden ferngehalten. Einer der wichtigen Aufgaben ist das sensible Beobachten eines jeden Kindes, um die momentanen Bedürfnisse und Interessen sowie den Entwicklungsstand zu kennen, um es entsprechend zu unterstützen und zu fördern. Im pädagogischen Alltag steht an allererster und wichtigster Stelle, den Kindern das Gefühl von Geborgenheit zu vermitteln: „Hier kann ich so sein, wie ich bin – mit all meinen Sorgen, Gedanken und Freuden.“

Geborgenheit, Vertrauen und emotionale Sicherheit

Es wird in der Krippe sehr viel Wert auf eine gute Beziehung und Bindung zwischen Pädagogen und Kindern geachtet. Die sichere Bindung zum Pädagogen ist die wichtigste Bedingung, damit sich das Kind mit gelöster Aufnahmebereitschaft der Welt zuwendet. Sicher gebundene Kinder besitzen eine hohe emotionale Stabilität. Dadurch sind sie in der Lage, altersangemessene Formen der Autonomie und des Sozialverhaltens zu entwickeln. Sie können ihre kognitiven und kreativen Potenziale entfalten und ihre Kompetenzen ideal einsetzen

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