Präventionskonzept des Montessori Kinderhauses Kühlschruppe

gemäß §§ 45,79 a SGB VII

 

Inhaltsverzeichnis

  1. Kinderrechte
  2. Trägerverantwortung
  3. Teamkultur
  4. Beteiligung
  5. Beschwerdemanagement
  6. Verfahren bei Verdacht auf Kindeswohlgefährdung
  7. Beziehungsarbeit
  8. Hausregeln
  9. Nähe und Distanz in der Kühlschruppe
  10. Mittagsschlaf/Praktikanten/Hospitanten
  11. Räumlichkeiten in dem Montessori Kinderhaus Kühlschruppe
  12. Zusammenarbeit mit den Eltern
  13. Zusammenarbeit mit externen Fachstellen

 

1. Kinderrechte

In der UN Kinderrechtskonvention werden alle Personen unter 18 Jahren als Kinder definiert und bekräftigt dass allen Kinder alle Menscherechte zustehen. Insgesamt beinhaltet die Konvention 54 Kinderrechtsartikel sowie drei Zusatzprotokolle zur Beteiligung von Kindern an bewaffneten Konflikten und gegen der Verkauf und sexuelle Ausbeutung von Kindern.

Den Kinderrechten in der IN-KRK liegen 4 zentrale Grundprinzipien zugrunde, die der UN Ausschuss für die Rechte des Kindes in Genf als Allgemeine Prinizpien definiert hat. Diese allgemeinen Prinzipien finden sich in den Artikeln 2,3,6 und 12

Nichtdiskriminierung Artikel 2: Alle Rechte gelten ausnahmslos für alle Kinder, der Staat ist verpflichtet Kinder vor jeder Form der Diskriminierung zu schützen.

Vorrang des Kindeswohls Artikel 3: Das Generalprinzip der Orientierung am Kindeswohl verlangt, dass bei allen Gesetzgebungs-, Verwaltungs und sonstigen Maßnahmen öffentlicher oder privater Einrichtungen das Wohlergehen des Kindes vordringlich zu berücksichtigen ist.

Entwicklung Artikel 6: das Grundprinzip sichert das Recht jedes Kindes auf Leben, Überleben und Entwicklung

Berücksichtigung der Meinung des Kindes Artikel 12: Kinder haben das Recht, in allen Angelegenheiten die sie betreffen, unmittelbar oder durch einen Vertreter gehört zu werden, die Meinung des Kindes muss angemessen und entsprechend seinem Alter und seiner Reife berücksichtigt werden.

Darüber hinaus finden sich zahlreiche weitere Rechte von Kindern, die sich in Schutz-, Förder-, und Beteiligungsrechte unterscheiden lassen:

 -       Schutzrechte: Rechte auf Schutz der Identität, der Privatsphäre, Schutz vor Schädigung durch Medien, vor Gewaltanwedung, Misshandlungen oder Vernächlssigung

 -       Förderrechte: Recht auf Leben und Entwicklung, Recht auf beide Eltern, förderung bei Behinderung, auf Gesundheitsvorsorge, Auf Bildung, auf Ruhe und auf Integration

 -       Beteiligungsrechte: Recht auf freie Meinungsäußerung, auf Informationsbeschaffung

 

2. Trägerverantwortung

 

  1. Bereitstellen von Ressourcen:

    Die Kühlschruppe e.V. bietet für die qualifizierten Fachkräfte des Kinderhauses Zeit und Möglichkeiten für Teamzeit, Fortbildungen und Weiterbildungen, Zeit für Konzeptweiterentwicklung. Es herrscht Klarheit bei Aufgaben und Kommunikationswegen.
  1. Es gibt ein stetig weiterentwickeltes Konzept in dem die pädagogische Grundhaltung sichergestellt wird.
  2. In der Personalverantwortung wird schon bei der Einstellung neuer Pädagogen auf die Teamkultur und das Schutzkonzept hingewiesen. Von allen beschäftigten Personen und Eltern wird ein erweitertes Führungszeugnis angefordert und dieses wird nach längstens 5 Jahren erneut vorgelegt.
  3. Die Pädagogen nehmen an den Fortbildungen Handlungssicherheit  8a teil und machen Fortbildungen zum Thema Schutzauftrag.
  4. Die Eltern werden vor der Aufnahme ihres Kindes über den Schutzauftrag informiert und angehalten ihr erweitertes polizeiliches Führungszeugnis vorzulegen.

 

 3. Teamkultur

Erwachsene sind stärker als Kinder, sie verfügen über mehr Wissen wie die Welt funktioniert, sie haben mehr Erfahrung. Dieses Machtgefälle birgt immer die Gefahr eines Machtmissbrauches und somit einer Gefährdung des Kindeswohls. Kinder brauchen unterstützende Erwachsene, die sich ihrer Macht bewusst sind. Darum ist es wichtig den Umgang mit Macht zu reflektieren.

Für die weitere  Entwicklung des Teams ist es wichtig Regeln aufzustellen und diese immer wieder zu reflektieren, auch mit der Frage „ wie gehe ich damit um, wenn ich bei einem/einer Kollegen/in beobachte, dass es nicht gelingt diesen Konsens einzuhalten“.

Die pädagogische Arbeit basiert auf einer tragfähigen Beziehung zwischen Pädagogen und Kind. Die Balance zwischen Nähe und Distanz. Das Team ist gefordert einen professionellen Umgang mit Nähe und Distanz zu pflegen und das Thema gemeinsam und mit den Eltern zu reflektieren. Die Professionalität findet ihren Ausdruck in der Bereitschaft und Fähigkeit zu Reflexion. Sensibilität für die Befindlichkeiten und Bedürfnisse der Kinder sind unabdingbar.

Kritikkultur: Durch das offene Klima im Team wurde ein grenzwahrendes Verhalten erarbeitet, das allen bekannt ist und regelmäßig reflektiert wird. Dazu ist es erforderlich zu vereinbaren wie, mit problematischen Situationen und mit Kritik  umgegangen wird.

Sexualpädagogisches Thema: Eine wesentliche Rolle bei der Entwicklung der kindlichen Sexualität spielen viele Bereiche wie Vertrauen, Beziehung, Zuwendung und Verlässlichkeit. Wichtig ist die Bindung, die die Kinder zu ihren Eltern und auch zu den Pädagogen haben.  Kinder probieren sich mit ihrer eigenen Geschlechterrolle aus und sind neugierig auf ihren eigenen Körper.  Im Team wurde besprochen wie hier Sicherheit gegeben werden kann. Pädagogen sorgen für  Freiräume die die Kinder brauchen aber auch für die Grenzen der anderen, die geschützt werden müssen.

 

4. Beteiligung

In unserer demokratischen Gesellschaft haben alle Menschen das Recht an der Gestaltung ihres Lebens mitzuwirken. Es werden unterschiedliche Interessen berücksichtigt und doch andere Menschen geachtet. Eine Beteiligung der Kinder ist unabhängig vom Alter. Beteiligung ist möglich ab der Geburt. In einer Elterninitiative gibt es Regeln für die Art und Grenzen der Mitwirkungsmöglichkeiten. Durch klare Strukturen und Einteilungen entstanden unterschiedliche Funktionen und Rollen. Diese sind in Aufgabenbeschreibungen festgehalten. Wichtig neben der Struktur sind folgende Schwerpunkte: Eingewöhnung der Familien – Erleben Eltern einen respektvollen Umgang – werden Sorgen der Eltern erfragt und ernstgenommen – werden die Hospitationstage ernst genommen – werden die Entwicklungsgesprächsangebote wahrgenommen – Über Elternrechte und pflichten wurde vor der Aufnahme kommuniziert – Elternabende, die für Pädagogik und Montessori Material Zeit haben.

Für die Pädagogen gibt es klare Stellenbeschreibungen und im Team sind die Aufgaben klar definiert und abgesprochen. Ebenso gibt es Platz für Gestaltungsspielräume, die eigenen Stärken und Fähigkeiten und Interessen. Für das Team sind folgende Fragen wichtig und werden regelmäßig evaluiert: Der Grad der Beteiligung der Kinder im Alltag – Kommunikation – Umgang mit Konflikten – Raumgestaltung – Projekte -  Verantwortungsgemeinschaft – Wahrnehmung der eigenen Bedürfnisse und die der anderen - Teamkultur

Die Beteiligung der Kinder zeigt sich  nicht nur bei der jährliche Kinderbefragung, sondern heisst Entscheidungen die das eigene Leben und das Leben der anderen betreffen zu teilen und gemeinsam Lösungen zu finden. D.h für Eltern und Pädagogen die Herausforderung, immer wieder die Macht zu bedenken und  Teil abzugeben, um Kinder in Beteiligungsprozessen verantwortungsvoll zu begleiten

Kinder sind Baumeister ihrer Selbst. Zitat von Maria Montessori

 

5. Beschwerdemanagement

Gemäß Duden bedeutet sich beschweren unter anderem „sich beklagen, bei einer zuständigen Stelle Klage führen“

Dieses gelingt am besten wenn die Bindung, die Zugehörigkeit, stimmt. Dann habe ich Vertrauen darauf dass ich gehört werde und das Kinderhaus kompetent ist und sich weiterentwickelten will. Dieses braucht eine gute Beschwerdekultur. Einen wertschätzenden Umgang aller Beteiligten und ein professionelles Selbstverständnis. Unterschiedliche Meinungen werden gehört und wahrgenommen. Je nach Anliegen stehen entweder Vorstände oder Pädagogen zur Verfügung, um zuzuhören. Die Zusammenarbeit zwischen Vorstand und Pädagogen ist entpannt und transparent, sodass mit den unterschiedlichen Meinungen weitergearbeitet werden kann.

Für die Kinder ist es schwieriger, ihre Beschwerde zu verbalisieren. Somit ist es wichtig, dass Kinder unterstützt werden ihre Bedürfnisse wahrzunehmen. Wir unterstützen die Kinder dabei ihre Gefühle wahrzunehmen und zu äußern, ebenso die der anderen zu respektieren. Welche Hilfen geben wir Kindern an die Hand um sich auszudrücken? Werden unsere Kinder ermutigt ihre Bedürfnisse verbal und nonverbal zu äußern? Welche Rückmeldung erhalten die Kinder auf ihre Beschwerde? Wie werden die Beschwerden ausgewertet?

Auch  die Eltern werden regelmäßig ermutigt eine anonyme Zufriedenheitsumfrage, die ausgewertet und diskutiert wird, auszufüllen. Das Team und die Vorstände arbeiten kontinuierlich an einer beschwerdefreundlichen Haltung.

Teammitglieder wissen, an wen sie sich bei  Veränderungswünsche und  Unzufriedenheiten wenden können.

 

6. Verfahren bei Verdacht auf Kindeswohlgefährdung

Die Verantwortung Kinderschutz zu praktizieren ist wichtig. Dazu gehört das Wahrnehmen von Hinweisen auf Kindeswohlgefährdung als auch der professionelle Umgang damit. Wir, die wir Kinder begleiten, müssen den Kindern zur Seite stehen und handlungsfähig sein.

In unserem Montessori Kinderhaus Kühlschruppe wurde geklärt,  wer in welcher Rolle handelt und wer die Verantwortung übernimmt: Schritte des Verfahrens gemäß § 8 a SGBVIII

Schritt 1 Dokumentation: ab dem Moment der ersten Vermutug kann alles, was zum „Fall“ gehört für den weiteren Verlauf hilfreich sein und wird schriftlich, datenschutzrechtlich korrekt, festgehalten. Dabei werden Fakten von Interpretationen getrennt.

Schritt 2 Anhaltspunkte für eine Kindeswohlgefährdung werden wahrgenommen und von anderen Problemen unterschieden. Bei Verdacht auf sexuellen Missbrauch wird eine externe „insoweit erfahrene Fachkraft“ hinzugezogen und die Eltern nicht informiert.

Schritt 3 Austausch mit dem Team: Im Austausch mit der Leitung erfolgt die zeitnahe Überprüfung der eigenen Wahrnehmung. Ist nach dem Gespräch eine Kindeswohlgefährdung nicht auszuschließen, ist die Hinzuziehung einer insoweit erfahrenen Fachkraft sicherzustellen.

Schritt 4 die regionale insoweit erfahrene Fachkraft wird hinzugeozgen. Die Verantwortlichkeit für das weitere Vorgehen bleibt bei der fallführenden Fachkraft.

Schritt 5 Gemeinsame Gefährdungseinschätzung: Die insoweit erfahrene Fachkraft berät und unterstützt die Gefährdungseinschätzung unter Berücksichtigung der vorhandenen Ressourcen. Bewertet werden: gibt es eine unmittelbare Gefahr für das Leben des Kindes und welche Maßnahmen sind notwendig.

Schritt 6 Gespräch mit den Eltern: Die Kooperationsbereitschaft, das Problembewusstsein der Eltern und die Problemübereinstimmung wird gemeinsam überprüft. Gemeinsam wird geplant wie der weitere Prozess sich gestalten soll um die Problem Behebung zu erreichen.

Schritt 7 Überprüfung der Vereinbarung: beim verabredetem Folgetreffen werden Kooperationsbereitschaft und Fähigkeit überprüft. Wenn ja: weiter im Beratungsprozess bleiben, evtl mit externen Beratungsstellen oder Jugendamt besprechen und die Umsetzung begleiten

Wenn nein:

Schritt 8 erneute Gefährdungseinschätzung: ein weiterer Termin mit der insoweit erfahrenen Fachkraft

Schritt 9 Vorbereitung der Fallübergabe an das Jugendamt: wenn keine Entwicklung zu erkennen ist und die Kooperation nicht gelingt wird die Fallübergabe in die Wege geleitet.

Schritt 10 Fallübergabe, Information an die Eltern: Bei der Fallübergabe sollen die Eltern vorher oder zeitgleich informiert werden. Das weitere Vorgehen soll tranzparent bleiben.

 

Das Montessori Kinderhaus Kühlschruppe hat sich im Laufe der letzen 21 Jahr viele Grundsätzlichkeiten verinnerlicht und diese werden in diesem Unterpunkt benannt:

 -       Kinderschutz gelingt nur wenn alle Menschen um das Kind herum an einem Strang ziehen. d.h. Die pädagogische Arbeit wird getragen von einem gemeinsamen Blick auf das Kind

 -       Das Leitbild und das Konzept spiegelt die Haltung dem Kind und dem Menschen gegenüber.

 -       Neuen Pädagogen und Eltern werden mit dem  Leitbild und dem  Konzept vertraut gemacht.

 -       Innerhalb des Kinderhauses wird das Leitbild gelebt und reflektiert.

 

Die Grundhaltung, die in Leitbild und Trägerrahmenkonzeption beschrieben ist, werden bei der Konzeptweiterentwicklung auf die pädagogische Arbeit mit den Kindern und die Zusammenarbeit mit den Eltern übertragen.

 -       Alle Menschen im Kinderhaus beteiligen sich im Rahmen ihrer Möglichkeiten an der Gestaltung des Einrichtungsalltages.

 

7. Beziehungsarbeit

Der pädagogische Alltag mit Menschen, Kindern und Erwachsenen, bietet persönliche Nähe und eine Gemeinschaft in der ganzheitliches Leben und Lernen Raum findet. In der altersgemäßen Begleitung – auch der altersgemäßen Sexualpädagogik- werden die Kinder unterstützt sich durch geschlechtsspezifische Identität, Selbstbewußtsein und der Fähigkeit zur Selbstbestimmung zu entwickeln.

Der Alltag der Pädagogen ist geprägt von Respekt, Wertschätzung und Vertrauen den Kindern, ihren Eltern und den Kolleg/innen gegenüber.

Wir verpflichten uns konkrete Schritte zu entwickeln und klare Postionen auszuarbeiten die keine Grenzüberschreitungen oder Verletzungen, keinen sexueller Missbrauch und keine sexuelle Gewalt zulassen.

Neue Mitarbeiter werden vor der Anstellung durch ein Einstellungsverfahren, neben der fachlichen Qualifikation, auch auf die persönliche Eignung geprüft. Zudem sind alle Mitarbeiter und Anwärter mit dem Schutzkonzept des Kühlschruppe vertraut und haben als Signalwirkung das Konzept unterschrieben.

Alle 5 Jahre verpflichten sich die Pädagogen des Kinderhauses ein erweitertes polizeiliches Führungszeugnis unserem Personalvorstand vorzulegen.

Die Eltern der Kühlschruppe machen sich vor der Rechtsgültigkeit des Betreuungsvertrages mit dem Schutzkonzept vertraut und signalisieren mit Ihrer Unterschrift ihr Einverständnis und Ihre Unterstützung. Alle Eltern der Kühlschruppe legen zum Eintritt in das Kinderhaus ein aktuelles polizeiliches erweitertes Führungszeunis vor.

 

8. Hausregeln

- Wertschätzung und Achtsamkeit jedem Menschen gegenüber

- Ehrlichkeit und Vertrauen

- Vorbereitete Umgebung in der es geschützte Rückzugsmöglichkeiten gibt

- Körperhygiene wie z.B. Wicklen wird nur durch ausgewählte, selbst bestimmte Pädagogen übernommen

- Kein Kind wird bevorzugt

- Im Alltag werden alle Aufgaben wechselnd von allen Pädagogen übernommen, so werden verschiedene Rituale und -Handlungsmöglichkeiten kennengelernt und dann selbst ausgewählt was das Kind möchte.

- Private Kontakte mit Familien im Betreuungsvertrag sind in der Elterninitiative tranzparent.

- Ausflüge und Besonderheiten sind den Eltern immer terminlich bekannt

 

9. Nähe und Distanz in der Kühlschuppe

- Körperliche und emotionale Nähe geht ausschließlich vom Kind aus.

- Von Pädagogen wird körperliche und emotionale Nähe bei Bedarf angeboten. Die Entscheidung liegt beim Kind, ob es diese annehmen möchte

- Es wird auf eine professionelle Gestaltung von Nähe und Distanz geachtet

- Alle Kinder, je nach Altersstufe und Entwicklungsstand lernen ihre eigenen Grenzen zu erleben und zu äußern, verbal oder körperlich, und die Grenzen anderer zu akzeptieren

-       Wickeln oder andere hygienische Maßnahmen finden in geschützten aber einsehbaren Räumen statt. Alle Pädagogen stehen zur Verfügung

 

10. Mittagsschlaf/Praktikanten/Hospitationen

Die Kinder schlafen oder ruhen im Büro mit einer Pädagogin. Auch hier ist es ein geschützter, einsehbarer Raum..

Die Kinder liegen angezogen auf ihrer Matratze mit ihrer Decke. Eine Pädagogin ist im Raum.

Praktikanten werden unter guter Eingewöhnung an die Regeln geleitet

Hospitanten sind angewiesen keinen Kontakt zu den Kindern herzustellen.

Eltern/Familie und Bekannte/Freunde kennen das Schutzkonzept und verhalten sich dementsprechend.

 

11. Räumlichkeiten in dem Montessori Kinderhaus Kühlschruppe

 

Räume mit hoher Intimität:

Kinderbad mit Toiletten und Wickelraum: einelne Toilettenkabinen, Waschrinne. Die Räume bieten Intimität und sind doch einsehbar und nicht abschließbar

Erwachsenen stehen 2 Toiletten im Untergeschoß zur Verfügung

Sollten Eltern sich im Wickelraum oder in den Kindertoiletten aufhalten müssen sie vorab die Pädagogen informieren

Hausfremde werden immer begleitet und sind nie alleine in den Räumen

 

Räume mit mittlerer Intimität:

Schlafsituation und Spielecken in den Räumen

Eltern haben keinen Zutritt zu diesen Räumen

Sollten Fremde diese Räume betreten ist ein Pädagoge dabei

Die Pädagogen achten darauf,  dass Kinder einvernehmlich und zur Zufriedenheit aller spielen.

 

Räume mit geringer Intimität:

Gruppenräume und großer Saal

Eltern und Handwerker dürfen sich in diesen Räumen aufhalten, wenn Pädagogen anwesend sind.

 

Weitere Räume

 

Flure und Garten

Eltern können sich hier aufhalten solange Pädagogen dabei sind

Handwerker können sich hier aufhalten solange Pädagogen dabei sind

Planschbecken und Wasserspiele im Garten: Umziehen im geschützen Rahmen im Gruppenraum und Baden nur mit Badebekleidung

 

Besonderheiten in der Kühlschruppe: Elterndienst

Alle Eltern der Kühlschruppe leisten Bereitschaftsdienste d.h. wenn Pädagogen aufgrund Erkrankungen oä Unterstützung brauchen, springen Eltern im Gruppendienst mit ein.

Alle Eltern der Kühlschruppe kennen das Schutzkonzept und unterstützen dieses mit ihrer Unterschrift.

 

12. Zusammenarbeit mit Eltern

Das Montessori Kinderhaus Kühlschruppe ist einen Elterninitiative, d.h. Eltern arbeiten mit, engagieren sich und sind präsent. Somit sind die Eltern über das Schutzkonzept informiert und zeigen durch ihre Unterschrift ihr Einverständnis.

Bereits vor der Aufnahme ihres Kindes werden Eltern über die Besonderheiten der Kühlschruppe informiert. Über Aushänge/Mails und monatliche Elternabende werden alle informiert und auf den gleichen Stand gebracht.

 

Fort und Weiterbildung zum Schutzauftrag für Pädagogen

Alle Pädagogen des Montessori Kinderhauses Kühlschruppe sind zum Thema

Prävention und Intervention bei sexualiesierter Gewalt duch  Fachleute geschult

 

 13. Zusammenarbeit mit externen Fachstellen

AMYNa e.V.Verein zur Abschafuung von sexuellem Missbrauch und sexueller Gewalt

Mariahilfsplatz 9

81541 München

Tel: 089/8905745-131

 

Caritasverband der Erzdiözese München und Freising e.V.

Königswieserstraße 12
81475 München

Tel:089/7559250

www.caritas-nah-am-naechsten.de

 

KinderschutzZentrum München

 

Deutscher KinderschutzBund Ortsverband München e.V.

Kapuziner Str 9b

80337 München

Tel: 089/555356

Aufarbeitung von Verdachtsmomenten

 

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